Demonstration vor italienischer Botschaft
Am 11. April haben wir mit 85 Menschen vor der italienischen Botschaft in Berlin protestiert, um gegen die systematische Behinderung und Kriminalisierung der zivilen Seenotrettung zu protestieren.
Innerhalb der letzten vier Monate wurden fünf Schiffe unserer Allianz Justice Fleet festgesetzt, während 2026 parallel der tödlichste Jahresbeginn seit 10 Jahren war: Mehr als 770 Menschen sind seit Januar bereits auf ihrer Flucht über das zentrale Mittelmeer ertrunken, verdurstet oder erfroren.
Gemeinsam mit Sea-Watch, Sea-Eye, Mediterranea Saving Humans, Refugees in Libya und unserer Berliner Freiwilligengruppe haben wir gezeigt: Solange die italienische Regierung unsere Schiffe blockiert, antworten wir als Justice Fleet mit Solidarität!
Kein Mensch darf auf der Flucht ertrinken.
Und das heißt:
• Unsere Schiffe freilassen – weil Seenotrettung Pflicht ist.
• Keine Zusammenarbeit mit libyschen Akteuren, inklusive den Rettungsleitstellen – da das von ihnen gestützte System der Gewalt niemals unterstützt werden darf.
• Sichere Fluchtwege schaffen – sodass niemand mehr im Mittelmeer ertrinkt.