Menschlichkeit über Bord

Foto des Rescue Reports auf einer Landkarte als Hintergrund
SOS Humanity

Zum Weltflüchtlingstag 2024 veröffentlichen wir unseren Bericht „Menschlichkeit über Bord mit Analysen zur andauernden humanitären Notsituation auf dem Mittelmeer. Im Berichten finden sich Einsatzdaten, Berichte Geretteter und eine Umfrage, die an Bord der Humanity 1 durchgeführt wurde. Der Bericht macht die Rechtsbrüche der EU-Mitgliedstaaten und die unmenschlichen Folgen für schutzsuchende Menschen deutlich.

Lies den Report in voller Länge hier

"Ich bin ein Flüchtling und alle Flüchtlinge haben eine Geschichte."

Die Auswertung einer Umfrage an Bord liefert Erkenntnisse zu den Fluchtgründen und -erlebnissen von Menschen, die über das Mittelmeer fliehen. Neben diesen Ergebnissen sind im Bericht auch konkrete Einsatzerfahrungen der Crew der Humanity 1 veröffentlicht. Diese wurde während des Berichtszeitraums von September 2022 bis März 2024 mehrfach Zeugin von Menschenrechtsbrüchen auf See. Diese wurden unter anderem von der sogenannten libyschen Küstenwache, die von der EU finanziert wird, begangen.

  • Rettungen
    37
  • Überlebende
    2223
  • Medizinische Evakuierungen
    5
  • Bezeugte illegale Rückführungen
    5
  • Weit entfernte Häfen
    14

Der Bericht zeigt auf 28 Seiten: Die EU und ihre Mitgliedstaaten behindern Seenotrettung und entrechten Flüchtlinge. SOS Humanity fordert die EU und ihre Mitgliedstaaten daher dringend zu einem Kurswechsel hin zu einer menschenrechtsbasierten Migrationspolitik auf: Statt der Abschaffung des individuellen Rechts auf Asyl, Kriminalisierung von Flucht und humanitärer Hilfe für Flüchtende und der Auslagerung von Verantwortung für schutzsuchende Menschen an Drittstaaten müssen Menschen- und Flüchtlingsrechte sowohl an den EU-Außengrenzen als auch innerhalb der EU zu jeder Zeit eingehalten werden.

SOS Humanity setzt sich für die Einhaltung des geltenden internationalen Rechts und Menschlichkeit ein und trägt auf See die humanitäre Verantwortung, die für europäische Entscheidungsträger*innen selbstverständlich sein sollte: Menschen in akuter Not zu helfen sowie ihre Erfahrungen ernst zu nehmen.

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