Miglieder des Teams, des Vorstands und der Freiwilligengruppen von SOS Humanity tragen ein Banner in gelb und blau mit der Aufschrift: Leben retten ist Pflicht.
Kein Asylkompromiss 2.0 Berlin Germany 2023/05/26 © Wanda Proft

Positionspapiere

Unsere

Forderungen

Dass Menschen auf der Flucht im Mittelmeer ertrinken, ist die Folge politischer Entscheidungen an Land. Die EU und ihre Mitgliedsstaaten müssen dem Sterben auf dem Mittelmeer ein Ende bereiten. Unsere Forderungen an sie sind in unseren Positionspapieren „Einhaltung des Völkerrechts“ und „Keine Verzögerung bei Ausschiffung“ festgehalten.

RHIB von SOS Humanity mit Crew, die Menschen von einem Schlauchboot rettet. Im Hintergrund das Meer, Himmel und die Humanity 1.
SOS Humanity / Max Hirzel

Einhaltung des Völkerrechts

Das im zentralen Mittelmeer geltende Völkerrecht muss eingehalten und umgesetzt werden. Völkerrechtliche Verpflichtungen dürfen nicht wissentlich umgangen werden. Dazu gehört unter anderem die Pflicht zur Seenotrettung, zur staatlichen Koordination von Such- und Rettungseinsätzen sowie die schnellstmögliche Ausschiffung von aus Seenot Geretteten an einen nahegelegenen sicheren Ort.

Lies hier unser Positionspapier „Einhaltung des Völkerrechts“

Europäische Küstenstaaten müssen alle Anstrengungen unternehmen, um Menschen in Seenot unverzüglich zu retten. Jede Verzögerung kann zwischen Leben und Tod entscheiden. Es dürfen keine Informationen zurückgehalten werden, die Schiffe und Flugzeuge vor Ort wie zivile Seenotrettungsakteur*innen oder Handelsschiffe für die schnelle Suche und sichere Rettung von Menschen aus Seenot benötigen. 

Die Humanity 1 von SOS Humanity (ehemals SOS Mediteranee) auf dem Mittelmeer mit Geretteten an Bord.
Arez Ghaderi / SOS Humanity

Ausschiffung ohne Verzögerung

Die EU und ihre Mitgliedsstaaten müssen geltendes Recht einhalten und sicherstellen, dass aus Seenot Gerettete schnellstmöglich an einem sicheren Ort an Land gehen können. Als zuständige Küstenstaaten müssen Italien und Malta im Einklang mit geltendem Seerecht unverzüglich einen sicheren Hafen in unmittelbarer Nähe des Rettungsschiffes koordinieren und zuweisen. Aufgrund der menschenrechtlichen Lage können Libyen und Tunesien nicht als sichere Orte für aus Seenot Gerettete im Sinne internationalen Rechts gelten. Vermeidbare Verzögerungen seitens der Küstenstaaten bei der Zuweisung des sicheren Hafens sowie Zuweisungen von weit entfernten Orten zur Ausschiffung der Geretteten sind rechtswidrig. 

Lies hier unser Positionspapier „Keine Verzögerung bei Ausschiffung“

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