SOS heißt

Leben retten

SOS Humanity.
Zivile Seenotrettung im Mittelmeer.

SOS Humanity ist eine zivile Seenotrettungsorganisation. Wir setzen uns dafür ein, dass kein Mensch auf der Flucht ertrinken muss und jeder mit Würde behandelt wird. Wir retten Menschen aus Seenot und begleiten und schützen sie an Bord unseres Rettungsschiffes. Wir bezeugen und verändern, indem wir die Öffentlichkeit über die menschenverachtenden Folgen der europäischen Migrationspolitik informieren und ein Bewusstsein für die Missstände im zentralen Mittelmeer schaffen. Getragen wird unsere Arbeit von der Unterstützung aus der Zivilgesellschaft.

SOS

TATORT MITTELMEER

Benefizveranstaltung am 18. Dezember um 11 Uhr im Deutschen Theater Berlin: Fernseh-Kommissar*innen lesen aus Logbucheinträgen, Augenzeugenberichten und Geschichten der Geretteten und Rettenden. Sie geben den Ungehörten Gehör. 50% der Einnahmen gehen an SOS Humanity.

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SESSIONS

Warum wir zivile Seenotrettung brauchen
  • 2021 ist durchschnittlich alle
    sechs Stunden ein Mensch im zentralen Mittelmeer ertrunken.

  • Die europäischen Staaten haben sich zunehmend aus der Seenotrettung zurückgezogen.

  • Seenotrettungsorganisationen bezeugen die Situation vor Ort, informieren die Zivilgesellschaft & nehmen die Politik in die Pflicht.

  • Zivile Seenotrettungsorganisationen füllen die Lücke dringend benötigter Rettungsschiffe im Mittelmeer.

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Aus unserem Einsatz
Hier findest du die neuesten Informationen zu unserem lebensrettenden Einsatz im zentralen Mittelmeer mit der Humanity 1.
Schau jetzt bei unserem Blog vorbei!
  • 28.11.22
    In der Nacht führt die Crew der Humanity 1 ein RHIB-Training durch. Das Training ist die letzte wichtige Übung vor dem Eintritt in das Such- und Rettungsgebiet.
  • 24.11.22
    Am Morgen verlässt die Humanity 1 mit neuer Crew den Hafen von Burriana, Spanien, um sich auf den Weg in Richtung Einsatzgebiet in internationalen Gewässern zu begeben.
  • 15.11.22
    Im spanischen Hafen von Burriana findet ein Crew-Wechsel statt. Die Crew-Mitglieder des kommenden Einsatzes mit der Humanity 1 lösen die Crew-Mitglieder des zweiten Einsatzes ab.
  • 09.11.22
    Am Nachmittag verlässt die Humanity 1 den Hafen von Catania, Italien.
  • 08.11.22
    Um 22:15 Uhr können die 35 aus Seenot geretteten Menschen, die auf unserem Rettungsschiff Humanity 1 im sizilianischen Catania festsaßen, von Bord gehen. Zuvor hatte die Mehrheit von ihnen bekannt gegeben, seit rund 2 Tagen in einem Hungerstreik zu sein, um auf ihr Schicksal aufmerksam zu machen.
  • 07.11.22
    Der Anwalt von SOS Humanity 1 Riccardo Campochiaro leitet ein Gerichtsverfahren beim Zivilgericht von Catania ein. Das Verfahren soll sicherstellen, dass alle Überlebenden an Bord der Humanity 1 ihr Recht auf einen Asylantrag erhalten und somit an Land gehen dürfen.
  • 07.11.22
    Um 13.00 findet am sizilianischen Hafen von Catania eine Pressekonferenz statt. In der Konferenz erklären Sprecher*innen von SOS Humanity das Handeln der italienischen Behörden als rechtswidrig. Sie kündigen an sowohl gegen das Dekret der italienischen Minister als auch gegen die Aufforderung, den Hafen von Catania mit 35 Überlebenden an Bord zu verlassen, rechtlich vorzugehen.
  • 06.11.22
    Gegen 11:30 Uhr wird die Humanity 1 aufgefordert, den Hafen von Catania mit 35 Überlebenden an Bord zu verlassen. Der Kapitän weist diese Aufforderung mit Verweis auf das Seerecht zurück. Den 35 Schutzsuchenden wird von Italien das Recht auf eine individuelle Schutzprüfung verwehrt. Sie an Bord der Humanity 1 aus Territorialgewässern zurückzuweisen stellt einen illegalen Pushback dar.
  • 06.11.22
    Nach Mitternacht werden der Kapitän der Humanity 1 und der Leiter der Operative von SOS Humanity jeweils bis zu 4 Stunden befragt. Nach einem rechtswidrigen Selektionsprozess dürfen 143 Gerettete an Land gehen. Ein Überlebender bricht bei der Nachricht, nicht von Bord gehen zu dürfen, zusammen und muss notevakuiert werden. 35 Überlebenden wird verweigert, die Humanity 1 zu verlassen, was einen Bruch mit internationalem Recht darstellt.
  • 05.11.22
    Die Humanity 1 wird am Abend aufgefordert, in den Hafen von Catania, Italien einzufahren. Es handelt sich nicht um die Zuweisung eines sicheren Ortes für alle 179 Geretteten an Bord, der Hafen soll lediglich „als Ort für die Rettungs- und Hilfsmaßnahmen für Menschen in Notlagen und in prekärem Gesundheitszustand“ angesteuert werden. Das Rettungsschiff trifft gegen Mitternacht im Hafen ein.
  • 04.11.22
    Die Humanity 1 wartet mit 179 Menschen an Bord in internationalen Gewässern östlich von Sizilien auf einen sicheren Ort. Der Kapitän hat seit der ersten Rettung 19 Anfragen an alle relevanten Behörden geschickt, einschließlich der Rettungskoordinierungsstellen von Malta und Italien. Die Überlebenden sind an Deck stärker werdenden Winden und wachsenden Wellen ausgesetzt.
  • 31.10.22
    179 Überlebende aus 3 Rettungen an Bord der Humanity 1 warten seit über einer Woche auf die Zuweisung eines sicheren Ortes. Die aktuell 11 vom Kapitän gestellten Anfragen blieben bislang erfolglos. Besonders die über 100 unbegleiteten Minderjährigen leiden zunehmend unter der Ungewissheit ihrer Zukunft. Neben Zeichen physischer Gewalt, darunter Narben von Schuss- und Schnittwunden, zeigen sich die Nachwirkungen traumatischer Erlebnisse in ihren Herkunftsländern und auf der Flucht. Zudem breitet sich ein grippeähnlicher Infekt an Bord aus.
  • 27.10.22
    Ein unbegleiteter Minderjähriger, der unter starken Unterleibsschmerzen leidet, muss am Abend durch die italienische Küstenwache notevakuiert werden. Es befinden sich nun noch 179 Gerettete an Bord der Humanity 1, um die 100 von ihnen unbegleitete Minderjährige.
  • 27.10.22
    Alle vier bislang vom Kapitän der Humanity 1 gestellten Anfragen nach einem sicheren Ort bleiben ohne Erfolg. Die Humanity 1 liegt mit 180 Geretteten in internationalen Gewässern vor Sizilien und wartet auf die Zuweisung eines sicheren Hafens. Unter den Geretteten sind ein Baby und um die 100 Minderjährige. Einige Personen haben Anzeichen körperlicher Gewalt, unter anderem Schusswunden und Muskelschmerzen durch Schläge. Überlebende der zweiten Rettung berichten, sechs Menschen von ihrem Boot werden seit der Nacht vor der Rettung vermisst. Sie sind mutmaßlich ertrunken.
  • 24.10.22
    Während die Registrierung der am Nachmittag geretteten 113 Menschen läuft, nehmen Humanity 1 und die beiden noch zu Wasser gelassenen Schnellboote Kurs auf einen weiteren Notruf in der Nähe. Am Abend werden bei anbrechender Dunkelheit 22 Menschen von einem seeuntauglichen, überbesetzten Schlauchboot gerettet. Es befinden sich nun 180 Gerettete aus drei Rettungen sicher an Bord der Humanity 1.
  • 24.10.22
    Die Crew der Humanity 1 rettet am Nachmittag in einer zweiten Rettung 113 Menschen von einem seeuntaulichen, überbesetzten Schlauchboot in Seenot. Unter ihnen sind drei Frauen und ein Baby. An Bord unseres Rettungsschiffes befinden sich nun insgesamt 158 Gerettete, davon rund 100 minderjährig, die von der Crew versorgt werden.
  • 22.10.22
    Die Crew der Humanity 1 rettet am Abend nach Einbruch der Nacht und bei ruhiger See 45 Menschen von einem Holzboot in Seenot in internationalen Gewässern zwischen Malta und Libyen. Die 41 Erwachsenen und 4 unbegleiteten Minderjährigen, alle männlich, befinden sich nun sicher bei uns an Bord.
  • 17.10.22
    Die Humanity 1 ist wieder auf dem Weg in das Such- und Rettungsgebiet. Während der Überfahrt in das Einsatzgebiet ist unsere Crew mit verschiedenen Trainings beschäftigt. Besonders wichtig sind die Übungen mit den Schnellbooten (RHIBs), um gut auf heikle Momente während der Rettungen vorbereitet zu sein. Wie solche Trainingseinheiten genau aussehen, wird in unserem Blog beschrieben, den ihr unter Bezeugen/Stimmen findet.
  • 10.10.22
    Seit über einer Woche in Quarantäne & im Training: Die neue 29-köpfige Crew arbeitet auf Hochtouren, um auf die Rettungen der zweiten Rotation vorbereitet zu sein. Der Aufbruch in das Rettungsgebiet ist zum Ende der Woche geplant. Das Training beinhaltet Einweisungen in die Schiffsicherheit wie Feuerbekämpfung und Evakuierung auf See sowie Erste-Hilfe-Trainings, Rettungssimulationen und Erstversorgung der Geretteten an Bord. Wer einen detaillierteren Einblick in das Leben an Bord bekommen möchte, kann gerne einen Blick auf unseren Blog werfen, der unter Bezeugen/Stimmen zu finden ist.
  • 03.10.22
    Die Humanity 1 ist nach der Ausschiffung der Geretteten in Tarent nach Palermo gefahren. Dort geht die Crew der nächsten Rotation heute an Bord, um die gemeinsame einwöchige Quarantäne an Bord im Hafen zu beginnen. Die Crew befindet sich währenddessen bereits in grundlegenden Vorbereitungen und Trainings für die kommende Rotation, die mit der Abfahrt nächste Woche beginnen soll.
  • 22.09.22
    Über den Tag hinweg können alle noch verbliebenen 398 Geretteten im Hafen von Tarent, Italien, an Land gehen. Verletzte, darunter eine Person mit Schusswunde und eine mit gebrochenem Arm, verlassen die Humanity 1 als erstes. Dann folgen: eine Hochschwangere mit Familie, unbegleitete Jugendliche und alleinreisende Frauen. Am Abend haben alle 414 Überlebende von 4 Booten in Seenot das Rettungsschiff verlassen. Hiermit sind die Rettungen nach Seerecht abgeschlossen.
  • 20.09.22
    Wir haben einen sicheren Hafen für die 398 Menschen an Bord der Humanity 1, in Tarent, Italien zugewiesen bekommen. Am Zeitpunkt der Zuweisung war die Humanity 1 noch 42 Stunden Fahrtzeit von Tarent entfernt. Das bedeutet für alle Menschen an Bord noch zwei Tage mit prekärer Wasser- und Essensversorgung.
  • 19.09.22
    Den verbliebenen 398 Geretteten wurde noch immer kein sicherer Hafen zugewiesen und einige Kinder sowie Crewmitglieder sind erkrankt. Seit der 1. Rettung sind fast 2 Wochen vergangen und wir haben bereits 18 Anfragen gestellt – ohne Erfolg!
  • 18.09.22
    Auf der Humanity 1 werden Frischwasser und anderer Vorräte knapp. Am Nachmittag werden drei Babys gemeinsam mit ihren Familien notevakuiert. Nach 16 Anfragen warten Gerettete und Crew immer noch auf die Zuweisung eines sicheren Ortes.
  • 17.09.22
    Die Geretteten auf der Humanity 1 brauchen dringend einen sicheren Ort, an dem sie an Land gehen können. Die medizinische Situation an Bord ist kritisch. Auch das Wetter verschlechtert sich und das Schiff musste vor Sizilien Schutz suchen. 15 Anfragen zur Zuweisung eines sicheren Ortes wurden bereits gestellt - ohne Ergebnis!
  • 14.09.22
    Gestern Abend rettete unsere Crew 207 Menschen von dem von Alarm Phone gemeldeten Seenotfall. Es befinden sich nun insgesamt 415 Gerettete an Bord, die dringend einen sicheren Ort brauchen, an dem sie an Land gehen können.
  • 10.09.22
    Abends: Nach Erhalt eines dringenden Notrufs (Pan Pan Relay) durch das Frontex-Flugzeug Osprey 3 änderte die Humanity 1 ihren Kurs, um auf den gemeldeten Seenotfall zu reagieren. 25 Menschen wurden gerettet.
  • 9.09.22
    Heute Vormittag rettete die Humanity 1 - Crew 72 Menschen von einem seeuntüchtigen Holzboot in internationalen Gewässern vor Libyen.
  • 6.09.22
    Unsere Crew der Humanity 1 rettet gemeinsam mit der Nadir von resqship 111 Menschen von einem Schlauchboot in der libyschen Such-und Rettungszone - darunter 2 Frauen, 86 unbegleitete Minderjährige, 1 Kleinkind und 1 Baby. Alle Geretteten werden nun an Bord der Humanity 1 versorgt.
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by John Towner

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