SOS heißt

Leben retten

SOS Humanity.
Zivile Seenotrettung im Mittelmeer.

SOS Humanity ist eine zivile Seenotrettungsorganisation. Wir setzen uns dafür ein, dass kein Mensch auf der Flucht ertrinken muss und jeder mit Würde behandelt wird. Wir retten Menschen aus Seenot und begleiten und schützen sie an Bord unseres Rettungsschiffes. Wir bezeugen und verändern, indem wir die Öffentlichkeit über die menschenverachtenden Folgen der europäischen Migrationspolitik informieren und ein Bewusstsein für die Missstände im zentralen Mittelmeer schaffen. Getragen wird unsere Arbeit von der Unterstützung aus der Zivilgesellschaft.

Seenotretter

SOS Humanity im Fernsehen!

Schaut euch unseren ersten Einsatz mit der Humanity 1 hautnah im Fernsehen an! Ab Dienstag, den 3. Januar 2023, zeigt die neue Doku-Reihe „Feuer Wasser Erde Luft – Retter in ihrem Element“ auf VOX unsere Crew im Rettungseinsatz. Crewmitglieder kommen in bewegenden Interviews selbst zu Wort.

Alle Infos zur Sendung hier!

in ihrem Element

Warum wir zivile Seenotrettung brauchen
  • 2021 ist durchschnittlich alle
    sechs Stunden ein Mensch im zentralen Mittelmeer ertrunken.

  • Die europäischen Staaten haben sich zunehmend aus der Seenotrettung zurückgezogen.

  • Seenotrettungsorganisationen bezeugen die Situation vor Ort, informieren die Zivilgesellschaft & nehmen die Politik in die Pflicht.

  • Zivile Seenotrettungsorganisationen füllen die Lücke dringend benötigter Rettungsschiffe im Mittelmeer.

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Aus unserem Einsatz
Hier findest du die neuesten Informationen zu unserem lebensrettenden Einsatz im zentralen Mittelmeer mit der Humanity 1.
Schau jetzt bei unserer Chronologie vorbei
  • 17.12.22
    Die Humanity 1 erreicht Burriana in Spanien. Die Crew des dritten Einsatzes des Rettungsschiffes gehen von Bord, bald beginnen die Vorbereitungen für die Winterwerft.
  • 11.12.22
    Am Abend verlässt die Humanity 1 den Hafen von Bari, Italien. Nach drei Rettungseinsätzen im Jahr 2022 geht es nun über den Winter in die Werft im spanischen Burriana.
  • 11.12.22
    Im Laufe des Tages können alle 261 Geretteten, darunter 23 Kinder unter 14 Jahren, über 60 unbegleitete Minderjährige und knapp 30 Frauen, an Land gehen. Die Ausschiffung verläuft reibungslos mit den italienischen Behörden und dauerte rund vier Stunden.
  • 11.12.22
    Nach knapp 40 Stunden Fahrt bei Höchstgeschwindigkeit und schroffen Wetterbedingungen erreicht die Humanity 1 am Morgen den Hafen von Bari, Italien. Die lange Überfahrt bedeutete für die 261 Überlebenden aus drei Rettungseinsätzen zusätzliche Strapazen: Bis zu 3m hohe Wellen schwappen über Bord, starker Wind und Regen, viele werden seekrank.
  • 09.12.22
    Den 261 Geretteten an Bord der Humanity 1 wird Bari an der Adriaküste Italiens als sicherer Ort zugewiesen. Der Kapitän teilt der italienischen Rettungsleitstelle Bedenken zur sicheren Navigation und der Sicherheit der Geretteten mit. Bari liegt über 300 Seemeilen entfernt, auf der Route herrscht Unwetter. Nach Stunden des erfolglosen Wartens auf einen näheren Hafen entscheidet der Kapitän am späten Abend, unter genauer Beobachtung der Wetterentwicklung und Sicherheitsrisiken nach Bari zu fahren.
  • 09.12.22
    Die Humanity 1 befindet sich in internationalen Gewässern vor Sizilien, Italien. Die Crew sucht Schutz vor zunehmend schlechtem Wetter und wartet auf die Zuweisung eines sicheren Hafens.
  • 07.12.22
    Die Humanity 1 verlässt das Such- und Rettungsgebiet und bricht auf in Richtung Norden. Der Kapitän fragt zum zweiten Mal einen sicheren Ort an, wo alle Geretteten an Land gehen können.
  • 06.12.22
    Parallel zur Rettung, die um 9:30 Uhr abschlossen wurde, dokumentiert die Crew der Humanity 1 die illegale Rückführung von Flüchtenden durch die sogenannte libysche Küstenwache. In einem riskanten Manöver beginnen deren Boote Menschen aus dem Schlauchboot an Bord zu nehmen, wobei 6 Menschen im Wasser sind. Die verbliebenen Menschen werden von den Booten der sogenannten libyschen Küstenwache nach Libyen zurückgeschleppt. Die im Wasser zurückgebliebenen Menschen werden vorübergehend auf einer Rettungsinsel der Louise Michel geborgen und anschließend an Bord der Humanity 1 gebracht.
  • 06.12.22
    Um 7.00 Uhr wird ein stark überbesetztes Schlauchboot in Seenot gesichtet. Bis 9:30 werden die über 100 Menschen an Bord von Humanity 1 gebracht. Die Crew der Louise Michel ist erneut bei der Rettung involviert.
  • 05.12.22
    Um 23 Uhr informiert die zivile Notruf-Organisation Alarm Phone die Crew der Humanity 1 über ein Boot in Seenot. Die Crew des Rettungsschiff Louise Michel trifft als erstes bei dem Boot ein, verteilt Rettungswesten und stabilisiert die Lage. Das doppelstöckige, überbesetzte Holzboot hat Schieflage, läuft mit Wasser voll und droht zu kentern. Gegen Mitternacht trifft die Crew der Humanity 1 an der Rettungsstelle ein und übernimmt die Koordination der Rettung. Vor Ort ist auch ein Boot der sogenannten libyschen Küstenwache, welches sehr nah an das Boot in Seenot heranfährt. Einige Menschen sind im Wasser. Bis 2:00 Uhr können alle 49 Menschen an Bord der Humanity 1 gebracht werden.
  • 05.12.22
    Bis kurz nach 1 Uhr nachts werden alle 103 Gerettete von der Louise Michel an Bord der Humanity 1 genommen, darunter eine schwangere Frau, mehrere Kleinkinder und über 30 Minderjährige. Die Crew der Humanity 1 bittet die zuständigen Behörden um einen Place of Safety, einen sicheren Ort, an dem alle 103 Überlebenden an Bord an Land gehen können.
  • 04.12.22
    Nach stundenlangem Warten auf Koordination durch die Rettungsleitstellen entscheiden sich die Kapitäne der beiden Rettungsschiffe alle 103 Geretteten von der Louise Michel auf die größere und besser ausgestattete Humanity 1 zu bringen. Die relevanten Rettungsleitstellen wurden über die Gründe für die erforderliche Übernahme und Versorgung der Überlebenden an Bord der Humanity 1 informiert, kamen ihrer Pflicht zur Koordinierung jedoch nicht nach.
  • 04.12.22
    Zur Mittagszeit wird der Kapitän der Humanity 1 von dem Such- und Rettungsschiff Louise Michel über ein in Seenot geratenes Schlauchboot mit über 100 Menschen an Bord informiert. Während die Besatzung der Louise Michel das Boot sichert, eine Erstversorgung einleitet und Rettungswesten verteilt, nimmt die Humanity 1 Kurs auf die Einsatzstelle. Vor der Ankunft der Humanity 1, trifft ein Schnellboot der sogenannten libyschen Küstenwache ein. Es bricht Panik auf dem seeuntüchtigen Schlauchboot aus und Wasser dringt ein. Aufgrund der unmittelbaren Notsituation nimmt die Crew der Louise Michel alle Menschen an Bord. Die Humanity 1 trifft während des Rettungseinsatzes der Louise Michel vor Ort ein. Die sogenannte libysche Küstenwache, bewaffnet mit einem Maschinengewehr, attackiert die Crews der beiden Rettungsschiffe verbal. Anschließend schleppt sie mit ausgeschalteten Lichtern das leere Schlauchboot zurück in Richtung libyscher Küste.
  • 28.11.22
    In der Nacht führt die Crew der Humanity 1 ein RHIB-Training durch. Das Training ist die letzte wichtige Übung vor dem Eintritt in das Such- und Rettungsgebiet.
  • 24.11.22
    Am Morgen verlässt die Humanity 1 mit neuer Crew den Hafen von Burriana, Spanien, um sich auf den Weg in Richtung Einsatzgebiet in internationalen Gewässern zu begeben.
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by John Towner

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